Anwenderbericht: Klinikum Konstanz

Die Ergebnismacher

„95% der Radiologie-Befunde erreichen unsere Zuweiser noch am selben Tag.“

Chefarzt Prof. Dr. Markus Juchems ist ein Mann der Tat. Bei seinem Antritt im Klinikum Konstanz im Januar 2014 fand er in seiner neuen Radiologie-Abteilung ein überholtes RIS vor, welches die Abläufe seit 2005 zwar digital unterstützte, aber funktional und technologisch nicht mehr zeitgemäß war. Schnell sollte ein IT-Upgrade her. Mit dem Ziel, die RIS-PACS-Lösung zu homogenisieren, verglich Juchems mit seinem Konstanzer Projektteam die IT-Lösungen verschiedener Hersteller und wägte mögliche Perspektiven und Strategien ab. Überzeugt hat sie die jüngste RadCentre Software-Generation von i-SOLUTIONS Health, mit der sie heute hochwertige strukturierte Befunde im Handumdrehen erstellen – zur Zufriedenheit von Ärzten, Zuweisern und Patienten.

Prof. Juchems ist als Radiologie-Spezialist noch heute begeistert. „Nicht nur die RIS-Funktionalitäten überzeugten uns im Vergleich mit den Lösungen der anderen Hersteller. Auch die persönliche Ansprache durch den Vertrieb der i-SOLUTIONS Health gab uns ein sicheres Gefühl. Wir merkten schnell, dass man uns als Kunden unbedingt haben und vor allem behalten will“, erinnert sich Prof. Juchems. Einhergehend mit der neuen Verantwortung plante der Chefarzt die IT der Radiologie-Abteilung in Konstanz grundlegend funktional zu modernisieren. Die RIS-Anwendungserfahrung sollte – von der Technologie bis zur Benutzeroberfläche – mithilfe der neuen RadCentre-Version auf einen modernen Stand gebracht werden, der für Prof. Juchems und seine Mitarbeiter im Alltag außerhalb des Krankenhauses längst selbstverständlich war. Außerdem sollte die Performance der RIS-Lösung maßgeblich verbessert werden.

Gesagt, getan. Die Einführung des RadCentre Cockpits – ein Upgrade der bestehenden älteren RIS-Lösung auf die jüngste RadCentre-Software-Generation – folgte im Jahr 2015. Zusammen mit der neuen Befundungslösung RadCentre Result Reporting bildete sie den Meilenstein für die Radiologie-IT in Konstanz. „Insbesondere die Verwendung der neuesten Oberflächentechnologie hat uns überzeugt“, erklärt Juchems. Das RadCentre Cockpit basiert auf WPF-Technologie (WPF = Windows Presentation Foundation), die für eine moderne Optik und intuitive Handhabung der Benutzeroberfläche sorgt.

Kurze Systemeinführung dank Teamleistung

Anmeldung Klinikum Konstanz - Heute nutzen zehn Ärzte sowie 17 MTRAs, Sekretärinnen und medizinische Fachangestellte RadCentre bei der täglichen Arbeit.
Heute nutzen zehn Ärzte sowie 17 MTRAs, Sekretärinnen und medizinische Fachangestellte RadCentre bei der täglichen Arbeit.

„Die Systemeinführung verlief recht kurz“, erinnert sich der Chefarzt. i-SOLUTIONS Health richtete das neue System in enger Absprache mit dem Konstanzer Projektteam ein und schulte die Anwender ausführlich. Zudem erhielten alle beteiligten Personen in Vorbereitung auf den „Tag X“, die Systemumstellung, einen detaillierten Ablaufplan mit allen notwendigen Schritten, Zuständigkeiten und Kontaktdaten. Die Umstellung selbst erfolgte an nur einem einzigen Tag. Dabei galt es, einige Herausforderungen zeitgleich zu meistern. So wurden für die neue IT auch neue Server angeschafft und in Betrieb genommen. Darüber hinaus war parallel zum RIS ein neues PACS einzuführen, ebenso wie eine neue Spracherkennungslösung. Es galt alle Komponenten in einen Radiologie-Workflow zu integrieren.

Alle Anforderungen parallel zu managen ist dem Projektteam mithilfe einer durchdachten zentralen Terminplanung gelungen. Hierbei wurden alle Projektschritte aufgeführt und in Abhängigkeit voneinander geplant. Alle Beteiligten erhielten einen Umsetzungsplan, der schrittweise abgearbeitet wurde. „Nach dem Produktivbetrieb profitierten wir zudem von einer intensiven Nachbetreuung durch die i-SOLUTIONS Health Mitarbeiter, die sicherstellten, dass unsere Anwender optimal mit der neuen Lösung arbeiten konnten“, so Juchems.

Die Akzeptanz der neuen Lösung auf Seiten der Endanwender ist zwischenzeitlich hoch, auch ältere Mitarbeiter waren schnell in der Lage, das neue System zu bedienen und ihre Tätigkeiten damit effizient zu erledigen. Heute nutzen zehn Ärzte sowie 17 MTRAs, Sekretärinnen und medizinische Fachangestellte RadCentre bei der täglichen Arbeit. Das RIS läuft insgesamt an 20 Arbeitsplätzen, davon sind zehn reine Befundarbeitsplätze. Auch im modernen Demonstrationsraum, der mit dem neuesten technischen Equipment ausgestattet ist, kommt RadCentre zum Einsatz.

RadCentre läuft als zentrale Befundungsplattform einschließlich der Befundungslösungen RadCentre Result Reporting und RadCentre Mammographie in der diagnostischen und interventionellen Radiologie sowie in den Fachabteilungen Nuklearmedizin und Gastroenterologie. Darüber hinaus ist das Klinikum Stockach per Teleradiologie an das RIS in Konstanz angebunden und kann radiologische Untersuchungen digital anfordern.

Zeitsparende Auftragskommunikation mit Zuweisern

Zum Zwecke der elektronischen Auftragskommunikation mit den Stationen und Ambulanzen ist das bestehende KIS mit dem RIS RadCentre verbunden. Die Beauftragung radiologischer Leistungen erfolgt auf Basis von HL7-Nachrichten. Das heißt, Zuweiser können über das KIS gewünschte radiologische Untersuchungen aus einem Katalog auswählen, die als Anforderungen im RadCentre Terminplan organisiert werden. „Hier habe ich auf einen Blick alle Informationen zur Untersuchung, die ich benötige. Sobald der Befund mittels Online-Spracherkennung in RadCentre Result Reporting erstellt ist, geht dieser per HL7-Nachricht an das KIS zurück und der Zuweiser hat unmittelbar den fertigen Befund im Zugriff“, erklärt Juchems.

Die Auftragskommunikation beschert der Radiologie in Konstanz reichlich zufriedene Zuweiser, die den Vorteil der schnellen Befundergebnisse zu schätzen wissen. Die hohe Zuweisertreue wiederum bringt konstant hohe Patientenzahlen, was jederzeit für volle Auslastung der Abteilung und vor allem der teuren Geräte sorgt.

Befunderstellung mit RadCentre Result Reporting - Mit RadCentre Result Reporting erstellen Prof. Juchems und seine Kollegen Befunde wesentlich schneller, was zu einem deutlich kürzeren Befunddurchlauf führt.
Mit RadCentre Result Reporting erstellen Prof. Juchems und seine Kollegen Befunde wesentlich schneller, was zu einem deutlich kürzeren Befunddurchlauf führt.

Messbar effizientere Befundung, höherer Befunddurchlauf

RadCentre unterstützt gezielt die radiologischen Arbeitsabläufe. Mitarbeiter können Anforderungen schneller abarbeiten und die Befundergebnisse kommen überwiegend noch am gleichen Tag bei den anfordernden Stellen an. Mithilfe der integrierten Terminplanung herrscht zudem eine außerordentlich hohe Transparenz über alle Aktivitäten innerhalb der Abteilung.

Und besonders wichtig für den Befundworkflow: mittels RadCentre Result Reporting erstellen die Radiologen die Befunde wesentlich schneller, was zu einem deutlich kürzeren Befunddurchlauf führt. So konnten aufgrund der neuen IT-Prozesse nicht nur zweieinhalb Sekretariatsstellen eingespart und dadurch laufende Personalkosten gesenkt werden.

„Seitdem wir die neue Lösung im Einsatz haben, erleben wir messbare Effizienzsteigerungen“, konkretisiert der Chefarzt. „Wir wollten eine deutlich schnellere Befunderstellung bei gleichzeitig hoher Zufriedenheit der zuweisenden Ärzte. Das haben wir mit RadCentre Result Reporting erreicht, und auch die Zuweiser spiegeln uns das regelmäßig zurück. Wir erstellen rund 150 Befunde pro Tag. 95 % davon stellen wir den Zuweisern mithilfe des neuen RIS noch am selben Tag zur Verfügung“, unterstreicht Prof. Juchems den Mehrwert der Lösung.

Zur Modernisierung des RIS gehörte auch ein zeitgemäßer Editor, mit dem sich nicht nur Bilder und Tabellen in Befunde einfügen lassen, sondern Layout und Aussehen der Befunde vom Anwender selbst bestimmt werden können. Auch die Einführung einer modernen Spracherkennung zur Arbeitserleichterung bei der Befundung war ein enormer Fortschritt. RadCentre sei zudem eine schnelle und stabile Lösung, rund um die Uhr im Einsatz. „Oft läuft das Programm bei uns tagelang durch, ganz ohne Beeinträchtigung“, erzählt Prof. Juchems begeistert.

Prof. Dr. Juchems- Chefarzt Prof. Dr. Markus Juchems (rechts) hat die IT der Radiologie-Abteilung in Konstanz grundlegend funktional modernisiert.
Chefarzt Prof. Dr. Markus Juchems (rechts) hat die IT der Radiologie-Abteilung in Konstanz grundlegend funktional modernisiert.

Performante Befundkommunikation sorgt für Patientenzufriedenheit

Der reibungslose und beschleunigte Ablauf beim Befundworkflow hat spürbare Wirkung, auch auf die Verweildauer der stationären Patienten. So verzeichnet Prof. Juchems ein weiteres Plus bei der Patientenzufriedenheit, denn die neue Lösung bietet eine wesentlich leistungsfähigere Befundkommunikation, sowohl online als auch per Fax- und Postversand. „Unsere Patienten erwarten eine schnelle und gute Versorgung. Die Qualität und Aussagekraft unserer Befunde ist entscheidend für ihre weitere Behandlung, denn in vielen Fällen muss die Therapie schnell eingeleitet werden“ erläutert Juchems.

Die Mitarbeiter profitieren in vielfacher Hinsicht vom RIS-Upgrade. Viele Routineaufgaben lassen sich heute schneller erledigen. So ist beispielsweise durch eine farbliche Gestaltung des Terminplans eine einfachere Orientierung im Terminplan möglich. Auch die Untersuchungen lassen sich ganz leicht priorisieren. „Die neue Abteilungssicht bietet mir morgens direkt einen neuen Überblick über den Status meiner Abteilung und erlaubt mir, die Abteilung auszusteuern“, erklärt Prof. Juchems.

Strategische Kennzahlen auf Knopfdruck

Eine persönliche „Lieblings-Funktion“ von Prof. Juchems sind die integrierten Auswertungen aus RadCentre Analytics, mit denen er schnell und quasi auf Knopfdruck die notwendigen Informationen und Kennzahlen seiner Abteilung tagesaktuell und grafisch aufbereitet einsehen kann. Dazu gehört der umfassende Status über die Leistung seiner Abteilung wie zum Beispiel Auslastungsgrade, Leistungsvolumen oder Warte- und Prozesslaufzeiten. Mit Zuweiser- und Patientenstatistiken erhält er zudem Aufschluss über Zuweiserverhalten oder die Patientenverteilung. Und Abrechnungs- und budgetrelevante Daten unterstützen ihn zuverlässig bei der Entscheidungsfindung. „Zum einen nutze ich die Kennzahlen zur Selbstkontrolle für die Abläufe innerhalb meiner Abteilung, zum anderen eignen sich die Ergebnisse besonders auch für strategische Gespräche mit der Geschäftsführung“, so Juchems.

Ein Blick in die Zukunft

Auch wenn die gesetzten IT-Ziele bereits erreicht sind, hat Prof. Juchems mit seiner Abteilung noch viel vor. Künftig sollen auch die Patienten stärker in den Terminprozess eingebunden und elektronisch per Textnachricht aufs Smartphone oder E-Mail über Untersuchungstermine informiert werden. „Wir versprechen uns dadurch eine Verbesserung der Termintreue“, erläutert Juchems, wodurch sich auch alle Kapazitäten besser planen und auslasten ließen.

Im Bereich der strukturierten Befundung arbeitet Prof. Juchems eng mit i-SOLUTIONS Health zusammen. Er gehört zu einem ausgewählten Anwenderkreis, der die Befundung in RadCentre gemeinsam mit i-SOLUTIONS Health vorantreibt. In seiner Rolle als Mitglied des Vorstands der AG Gastrointestinal- & Abdominal-Diagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) berät Prof. Juchems i-SOLUTIONS Health bei der Weiterentwicklung der strukturierten Befundung hinsichtlich der Leitlinien, die in der AG erarbeitet werden. Diese sollen künftig ihre Anwendung in RadCentre finden und die Befundungsszenarien um weitere Spezialbereiche erweitern.

Klinikum Konstanz

Das Klinikum Konstanz, ein Haus der Zentralversorgung sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg, ist mit 14 Fach- und zwei Belegabteilungen seit 2012 Bestandteil des Gesundheitsverbundes Landkreis Konstanz. Am Klinikum Konstanz sind rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Damit gehört das Haus zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Das Klinikum Konstanz ist als Haus der Zentralversorgung mit modernsten technischen Geräten ausgestattet, verfügt über 420 Betten und erbringt jährlich rund 35.000 radiologische Leistungen.

Mehr Informationen auf www.glkn.de

»Insbesondere die Verwendung der neuesten Oberflächen-Technologie des RadCentre Cockpits hat uns überzeugt.«

Prof. Dr. Markus Juchems, Chefarzt der Radiologie am Klinikum Konstanz

Anwenderbericht Klinikum Konstanz

Fast Fact

Hier können Sie den ausführlichen Anwenderbericht als PDF-Datei herunterladen.

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