Anwenderbericht: Diagnostikum Berlin, RadCentre

Dr. med. Thomas Engels und Dr. med. Elke Scheying - Dr. med. Thomas Engels und Dr. med. Elke Scheying, geschäftsführende Gesellschafter des Diagnostikums
Dr. med. Thomas Engels und Dr. med. Elke Scheying, geschäftsführende Gesellschafter des Diagnostikums

Berlin, Ku'damm. Stockender Verkehr, gehetzte Menschen, alles grau in grau. Wer jedoch das Diagnostikum Berlin in Haus Nummer 93 betritt, für den öffnet sich eine ganz andere Welt: helle Wände, eine ruhige Atmosphäre und viele Türen, hinter denen sich modernste Diagnosetechnik verbirgt.

Das Diagnostikum Berlin wurde 1995 von Dr. Thomas Engels als Gemeinschaftspraxis in zentraler Lage Nähe Ku´damm in der Joachim-Friedrich-Straße gegründet. 2012 zog das Diagnostikum dann an den neuen Standort im Kurfürstendamm 93. Der freundliche Empfangsbereich und die lichten Flure wirken auf den ersten Blick modern und einladend. Auch die Funktionsräume sind mit neuesten Geräten ausgestattet. Inzwischen ist das Diagnostikum auf insgesamt 10 Standorte in Berlin angewachsen und zählt zu den besten diagnostischen Zentren Deutschlands.

Besonders etabliert hat sich die Praxis im Bereich der kardialen Bildgebung mittels Magnetresonanz- (MRT) und Computertomografie (CT) unter Leitung des Kardiologen Dr. Christoph Tillmanns, der unter anderem in der FOCUS-Liste der besten Kardiologen Deutschlands 2014 geführt wird. In der kardialen Bildgebung verfügt das Diagnostikum über Erfahrungswissen von rund 20 Jahren. „Was die MRT-Diagnostik angeht bieten wir mit dem 3 TESLA MRT die modernste Geräte-Ausstattung an, die derzeit ambulant auf dem Markt ist. Unter anderem sind wir auch MRT-Referenzzentrum für Siemens Europa”, so Dr. Engels. Als überörtliche, fachübergreifende Berufsausübungsgemeinschaft bietet das Diagnostikum Berlin beste Diagnostik und effektive infiltrative Schmerztherapie. Seit 2016 ergänzt eine exzellent ausgestattete nuklearmedizinische Praxis in der Nürnberger Straße die Diagnostikum-Familie mit umfassenden nuklearmedizinischen Untersuchungen und Schilddrüsendiagnostik auf höchstem Niveau.

200.000 Untersuchungen plus 25.000 Mammographien jährlich

Diagnostikum Berlin

Die Patienten kommen unter anderem aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Insbesondere in der Herzbildgebung ist der überregionale Anteil an Patienten hoch. „In den letzten Jahren konnte Dr. Tillmanns mit den großen allgemeinen Krankenkassen Verträge über die Herzdiagnostik abschließen. So können auch Kassenpatienten Leistungen in Anspruch nehmen, die sonst nur Privatpatienten vorbehalten sind oder die selbst bezahlt werden müssten“, erläutert Dr. Elke Scheying, seit 2010 im Unternehmen, Gesellschafterin und seit 2018 gemeinsam mit Dr. Engels in der Geschäftsführung des Diagnostikums.

Aktuell beschäftigt das Diagnostikum 200 Mitarbeiter, davon insgesamt 30 Ärzte, Tendenz steigend: „Wir entwickeln uns permanent weiter, um unseren Patienten jederzeit höchste Fachkompetenz und Spitzentechnik anzubieten. Die Standortausweitung in verschiedene Stadtteile Berlins ermöglicht allseits eine gute Anbindung und erleichtert unseren Patienten die Erreichbarkeit der diagnostischen Modalitäten. Vor allem aber legen wir sehr großen Wert auf einen verständnisvollen, menschlichen Umgang mit unseren Patienten. Durch all diese Faktoren konnten wir uns zu einem der führenden diagnostischen Zentren in Deutschland entwickeln“, erklärt Dr. Scheying.

Ziel des Diagnostikums ist es, den Patienten eine umfassende Versorgung und den Zuweisern eine breit gestreute Expertise zu bieten, sodass diese für jede Fragestellung einen Spezialisten ansprechen können. „Außerdem wollen wir Kassen- und Privatpatienten gleich behandeln. Wir legen Wert darauf, möglichst alle Anfragen von Kassenpatienten zu bearbeiten. Auch um darauf vorbereitet zu sein, wenn es einmal keine privaten Krankenversicherungen mehr geben sollte.“ Der hohe Qualitätsanspruch der Gemeinschaftspraxis hat sich im Kollegenkreis herumgesprochen und so wurden dem Diagnostikum immer wieder Praxen angeboten, deren Existenz bedroht war oder die keinen Nachfolger fanden. „Unser Leitgedanke heißt nicht, dass wir zwingend wachsen müssen. Aber es ist schön, dass wir das ein oder andere Lebenswerk erhalten konnten und diese Praxen nicht geschlossen werden mussten”, erläutert Dr. Engels.

Optimierung der Prozesse und Steigerung der Effektivität nehmen einen immer größeren Raum im Praxisbetrieb ein. Die Kunst dabei ist es, den Bedürfnissen der Patienten und der Mitarbeiter weiterhin gerecht zu werden. Um diese Gratwanderung zu meistern, investierte die Praxisgemeinschaft in ein neues RIS. Transparenz und statistische Aufarbeitung der wirtschaftlichen Daten sollten erheblich vereinfacht werden. Ebenso sollten der Workflow der Patienten- und Leistungserfassung, die Untersuchungsbefundung sowie die Diktat-Funktion verbessert werden.

Site-Visits brachten die Entscheidung

Diagnostikum Berlin - © i-SOLUTIONS Health Marketing

Während des Entscheidungsprozesses führten vier Anbieter eine Soll-/Ist-Analyse durch. „Prinzipiell genügen alle Produkte den alltäglichen Ansprüchen. Auch wenn es keine Lösung gibt, die wirklich alle Wünsche erfüllt, dazu sind die Betriebe und ihre Anforderungen zu verschieden. Es geht darum, einen Partner zu finden, mit dem man auf den größten gemeinsamen Nenner kommt und zu dem wir ein Vertrauensverhältnis aufbauen können“, sagt Dr. Florian Schmid. Schließlich machte i-SOLUTIONS Health mit RadCentre das Rennen. „Die Entscheidung für i-SOLUTIONS Health fiel nach zwei Site-Visits im klinischen Bereich eines Krankenhauses und in einem großen überregionalen Praxisverbund. Nicht zuletzt waren die positiven Erfahrungen der beiden Referenz-Häuser mit RadCentre ausschlaggebend für unsere Wahl.”

Die Lösung für alle Standorte sieht folgendermaßen aus: RIS inklusive Terminplanung, Befundung für Radiologen, Word-Befundung für Kardiologen, Mammographie-Befundung, Honorarvolumenstatistik, Abrechnungssystem, Speech-Integration, externes Zuweiserportal und Anbindung des PACS sowie des Kardiologie-Systems Cardioflex. „Eine große Infrastruktur ganz ohne Schwierigkeiten etablieren zu können, dafür sind die Möglichkeiten für Fehlerquellen einfach zu hoch. Aber die Erfahrungen des i-SOLUTIONS Health Projektmanagements und des Diagnostikums ergänzten sich hervorragend, sodass wir die einzelnen Meilensteine in der geplanten Zeit erreichten.“ Das Diagnostikum hatte sich gegen den schleichenden Übergang mit dem Parallelbetrieb von zwei System entschieden. Stattdessen wurde das System radikal zu einem Go-Live am 1. Juli 2013 umgestellt. „Von allen Neuinstallationen war dies sicherlich die reibungsloseste, die ich begleitet habe“, betont Holger Merkardt, Leiter der IT-Abteilung im Diagnostikum.

Derzeit führt das Diagnostikum in Zusammenarbeit mit i-SOLUTIONS Health die web- und regelbasierte Lösung UltraGenda ein, welche die Planung primärer und sekundärer Ressourcen wie z. B. Ärzte und Modalitäten unterstützt und damit den Mittelpunkt für eine unternehmensweite Terminplanung bildet.


Wesentlich effizientere Befundung

Wie die Mitarbeiter auf das neue RIS reagiert haben? „Ich habe es noch nie erlebt, dass so ein Wechsel widerspruchsfrei stattgefunden hätte“, erklärt Dr. Scheying und fährt fort „jedes neue System erfordert andere Arbeitsgewohnheiten. Wer effektive Abläufe will, muss Workflow und Strukturen dem System anpassen. Ansonsten würde es ja bedeuten, alte Dummheiten fortzuführen. Trotz der Änderung gibt es keine Funktionalitätseinschnitte. Da muss man i-SOLUTIONS Health wirklich loben.“ Die Anzahl der internen Beschwerden ist deutlich zurückgegangen: Ein Zeichen für die hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter. „Bei den aktuellen Kommentaren handelt es sich meist um konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge.“ Sie selbst kann nun wesentlich effektiver arbeiten. „Vor allem die Befundung geht dank der Spracherkennung wesentlich schneller, ebenso die Formatierung und das Ausdrucken der Befunde. Wir wollen uns auch in Zukunft mit i-SOLUTIONS Health austauschen und an der Produktentwicklung mitarbeiten. Mit RadCentre haben wir für die nächsten Jahre ein Produkt, das ausreichend Reserven für die Zukunft bietet“, so das Fazit von Dr. Scheying.

Anwenderbericht Diagnostikum Berlin

Fast Fact

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