Verbände & Organisationen

Gemeinsam kann man mehr bewegen. So gibt es zahlreiche Verbände und Organisationen, die sich dafür einsetzen, das Gesundheitswesen ein Stück besser zu machen. Uns ist das genauso wichtig und deshalb legen wir großen Wert darauf, diese Oganisationen zu unterstützen.

Der Bundesverband Managed Care e.V. (BMC) ist ein bundesweiter pluralistischer Verein für innovative Systementwicklung im Gesundheitswesen. Er versteht sich als Forum für zukunftsfähige, qualitätsgesicherte und patientenorientierte Konzeptionen. Er fördert in diesem Zusammenhang die Kontakte seiner Mitglieder untereinander sowie mit Partnern im deutschen und europäischen Gesundheitsmarkt. Seine Mitglieder repräsentieren nahezu die gesamte Bandbreite aller Akteure des Gesundheitswesens. Das sind Krankenhäuser, Heilberufe, Apotheken, Pharma- und Medizintechnikindustrie, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, Krankenkassen, ärztliche Körperschaften, IT-Anbieter, Banken und andere Institutionen. Der BMC wurde 1997 gegründet und zählt über 150 Unternehmen und Institutionen zu seinen Mitgliedern. www.bmcev.de

Der bvitg vertritt in Deutschland die führenden IT-Anbieter im Gesundheitswesen und repräsentiert mit seinen Mitgliedern 90 Prozent des stationären, des ambulanten sowie des zahnmedizinischen IT-Marktes. Ziel der inhaltlichen und politischen Arbeit des bvitg e.V. ist die professionelle Repräsentanz der Branche. Nach innen ist dies die Bildung eines Informationsnetzwerks für die Mitglieder. Nach außen ist der Verband verbindlicher Ansprechpartner für die Öffentlichkeit, der sich konstruktiv in Fachdiskussionen einbringt und die Gestaltung branchenrelevanter Regelungen begleitet.

Der bvitg hat sich in Form seiner Vorgängerorganisationen bereits als kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner für Politik, Selbstverwaltung und Presse etabliert und vertritt bei Anhörungen, Foren und Diskussionsveranstaltungen die Interessen der Branche. Die wettbewerbsneutrale Positionierung des Verbands ist Voraussetzung für die hohe Akzeptanz, die er auf politischer Seite genießt. www.bvitg.de

Der Club der Gesundheitswirtschaft mit Sitz in Berlin ist ein Business Club und ein Netzwerk für Entscheider. Die Idee des cdgw kommt aus der Gesundheitswirtschaft selbst. Denn das Bedürfnis nach Vernetzung und Austausch ist groß. Dahinter steht die Erkenntnis: Nur gemeinsam können Leistungsanbieter, Kostenträger, Industrie, Dienstleister, Investoren und viele andere Akteure der Gesundheitswirtschaft Leben einhauchen und die Branche mit exzellenten Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungschancen aktiv und vorwärtsgerichtet gestalten.

Dem Club der Gesundheitswirtschaft gehören derzeit mehr als 100 führende Persönlichkeiten und Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft an. Der cdgw bietet seinen Mitgliedern eine Plattform der vertraulichen Kommunikation und der intensiven Vernetzung. Zahlreiche interne Veranstaltungen fördern dieses Ziel. Der Club stellt aber auch immer wieder gezielt Schnittstellen zur Öffentlichkeit her. www.cdgw.de

Der Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter e.V. vertritt die genannten als gemeinnützige Einrichtung. Er hat sich die Förderung des Erfahrungsaustausches zwischen den Mitgliedern, den Informationsaustausch, die Interessenvertretung und die Gestaltung von Empfehlungen für das Gebiet der Informationsverarbeitung im Krankenhaus zum Ziel gesetzt. Auf halbjährlich stattfindenden Tagungen in wechselnden Städten überall in der Bundesrepublik werden interessante und abwechslungsreiche Vorträge, Diskussionen und Kontaktmöglichkeiten für das anwesende Fachpublikum geboten.

Im Jahr 2003 ging der Verband aus der 1996 ins Leben gerufenen "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Krankenhaus-EDV-Leiter/Innen" hervor. Er blickt somit auf mehr als 10 Jahre intensive fachliche Arbeit und kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zurück. www.kh-it.de

MedEcon Ruhr [Medicine Economy Ruhr] ist die gemeinsame Adresse der Gesundheitswirtschaft in Deutschlands größtem Ballungsraum. Über 140 Unternehmen und Einrichtungen aus Klinikwirtschaft und Gesundheitsversorgung, Lebenswissenschaften und Versorgungsforschung, technischer Industrie und anderen zuliefernden Branchen sind über ihre Mitgliedschaft im MedEcon Ruhr e.V. verbunden.

Was MedEcon Ruhr von anderen Vereinigungen im Gesundheitswesen unterscheidet, ist die Zusammenführung über Sektorgrenzen hinweg. Zusammen mit der standortübergreifenden Kooperation verbessert dies das regionale Gesundheitsmanagement für die Menschen an der Ruhr, befördert Innovationen in Versorgung und Technologie, stärkt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Strukturwandel an der Ruhr. Koordiniert von der MedEcon Ruhr GmbH stehen drei Aufgaben im Mittelpunkt: Netzwerkmanagement, Projektentwicklung und Regionalmarketing. www.medeconruhr.de

Die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH wurde im November 1999 in Form einer Public Private Partnership auf Initiative und mit Unterstützung der damaligen nordrhein-westfälischen Landesregierung von führenden Informations- und Kommunikationstechnologie-Anbietern, von Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens sowie Forschungsunternehmen gegründet. Diese heterogene Zusammensetzung spiegelt die Philosophie des Unternehmens wider, relevante Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Gesundheitswesen, Wirtschaft, Politik und Forschung einzubinden und in einem Konsensverfahren an einen Tisch zu bringen.

Ziel des Unternehmens ist es, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien für das Gesundheitswesen zu entwickeln, einzuführen und zu verbreiten, um die Versorgungsqualität bei begrenzten Kosten zu verbessern. Außerdem ermöglicht die ZTG GmbH Wissenstransfer und wirkt auf eine kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbedingungen hin.

Die ZTG bietet Beratungsleistungen, Expertisen und Gutachten im Kontext von Gesundheitstelematik und Telemedizin wie z.B. Datenschutz, Kosten-Nutzen-Analysen, Standards sowie Managementleistungen für Projekte oder telemedizinische Programme. Sie zertifiziert Telematikkomponenten und führt Seminare, Tagungen, Kongresse und Schulungen für Anwender, Entscheider und Industrie durch. www.ztg-nrw.de

HL7 Deutschland engagiert sich in der Förderung der Kommunikation und Kooperation im Gesundheits- und Sozialwesen. Seine Technischen Komitees (TCs) unterstützen HL7-konforme Kommunikations- und Kooperationslösungen durch die Mitwirkung bei der Spezifikation des Standards und seiner nationalen Anpassung durch die individuelle Beratung bei speziellen Problemen der Implementation sowie durch die Veranstaltung von Tutorien und Workshops.

Es wird die Zusammenarbeit mit HL7-Benutzern in anderen Teilen der Welt gefördert, zum Beispiel mit den deutschsprachigen HL7-Benutzergruppen in Österreich und der Schweiz und dem HL7 Europe Büro in Brüssel. Schließlich setzte HL7 Deutschland auch die notwendige Kooperation mit anderen Organisationen und Gremien um, die sich direkt oder indirekt in der Standardisierung für das Gesundheits- und Sozialwesen engagieren. HL7 beteiligt sich dazu unter anderem am Interoperabilitätsforum, welches die HL7-Benutzergruppe, IHE Deutschland, sowie die AG Interoperabilität des bvitg und den Fachbereich Medizinische Informatik des DIN zusammenführt. www.hl7.de

IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) ist eine Initiative von Fachleuten des Gesundheitswesens mit dem Ziel die Kommunikation zwischen verschiedenen IT-Systemen und Medizingeräten zu verbessern. IHE fördert den Einsatz von etablierten internationalen Standards wie DICOM und HL7 zur Optimierung der Prozesse innerhalb eines Krankenhauses, einer Praxis oder auch zwischen den Gesundheitseinrichtungen. Dabei setzt IHE auf die Zusammenarbeit von Anwendern, Implementierern und Entwicklern. Das Ergebnis sind ein umfangreiches technisches Rahmenwerk als Implementierungsleitfaden sowie eine Reihe von Testtools für die Anwender und Hersteller.

Mit dem jährlichen Connectathon, an dem bis zu 300 Entwickler mit über 120 Systemen teilnehmen, werden Systeme auf Kompatibilität getestet und somit sichergestellt, dass sie fehlerfrei miteinander kommunizieren können und für den Praxiseinsatz vorbereitet sind.

Systeme, die auf Grundlage des IHE entwickelt wurden, kommunizieren besser miteinander, sind einfacher umzusetzen und ermöglichen Leistungserbringern, Informationen effektiver zu nutzen. http://www.ihe-d.de/

Die ENTSCHEIDERFABRIK bringt Kliniken, Verbände, Industrie und Berater mit dem Ziel zusammen, den Wertbeitrag der Informations- und Medizintechnik zum Unternehmenserfolg heraus zu arbeiten. Mit großem Erfolg fördern 22 Verbände, mehr als 440 Kliniken und mehr als 99 Industrie-Unternehmen seit dem Jahr 2006 diese Plattform und ermöglichen so auf dem jährlichen Wettbewerb die Wahl der 5 IMT-Schlüssel-Themen der Deutschen Gesundheitswirtschaft. Die 5 IMT-Schlüssel-Themen münden jedes Jahr in 10 Klinik-Projekte, die bis zur Entscheidungsreife und nicht selten bis zur Implementierung in den Klinikalltag voran getrieben werden. http://www.guig.org/